Die Satzung. Das Wichtigste.

 

§ 1 | Name, Sitz- und Rechtsform

01 Die Stiftung führt den Namen viamedica - Stiftung für eine gesunde Medizin.
02 Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts und hat ihren Sitz in Freiburg.

§ 2 | Stiftungszweck

Der Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung im interdisziplinären Bereich von Umweltmedizin, Krankenhausökologie, Krankenhaus- und Umwelthygiene, Naturheilkunde, nachhaltige Pharmazie und nachhaltige Chemie.

§ 3 | Gemeinnützigkeit

03 Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 | Verwirklichung des Stiftungszwecks

01 Der Stiftungszweck soll insbesondere zunächst durch folgende Maßnahmen verwirklicht werden:
a) finanzielle Förderung des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene, Freiburg
b) Durchführung wissenschaftlicher Studien
c) Vergabe von Stipendien an junge Wissenschaftler
d) Wissenschaftliche Beratung im Rahmen des Satzungszwecks gem. § 2 der Satzung, solange dieser im Einzelfall nur durch die Beratung erreicht werden kann und nicht im Wettbewerb mit nicht begünstigten Betrieben steht.
e) Veröffentlichung von wissenschaftlichen Erkenntnissen.

02 Sobald das Stiftungsvermögen durch Zustiftungen und ähnliche Zuwendungen auf einen angemessenen Betrag angewachsen ist, soll es dem Vorstand erlaubt sein, zur Erfüllung des Stiftungszweckes insbesondere folgende Maßnahmen einzuleiten:
a) den Betrieb von ökologischen Forschungs- und Demonstrationseinrichtungen
b) die Mitfinanzierung von Stiftungsprofessuren an universitären Einrichtungen, d. h. an Körperschaften des öffentlichen Rechts.

§ 5 | Vermögen der Stiftung

02 Dem Stiftungsvermögen wachsen eventuelle Zuwendungen des Stifters oder Dritter zu, die dazu ausdrücklich bestimmt sind (Zustiftungen); die Stiftung darf Zustiftungen annehmen. Andere Zuwendungen dürfen dem Stiftungsvermögen zugeführt werden, soweit dies steuerlich im Rahmen der Gemeinnützigkeit unschädlich ist.
03 Das Stiftungsvermögen ist in seinem Bestand ungeschmälert zu erhalten.

§ 6 | Mittelverwendung

01 Die Erträge des Stiftungsvermögens und die ihm nicht zuwachsenden Zuwendungen sind zur Erfüllung des Stiftungszwecks zu verwenden.

02 Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

03 Rücklagen dürfen gebildet werden, soweit dies steuerlich im Rahmen der Gemeinnützigkeit unschädlich ist. In diesem Rahmen dürfen freie Rücklagen und sonstige Mittel dem Stiftungsvermögen zugeführt werden.

04 Zweckgebundene Rücklagen können für besonders aufwändige Vorhaben zur Erfüllung des Stiftungszwecks im Rahmen des § 58 Nr. 6 AO gebildet werden.

05 Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 7 | Organe der Stiftung

01 Die Organe der Stiftung sind der Vorstand und das Kuratorium.

02 Eine Doppelmitgliedschaft in beiden Organen ist nicht zulässig.

03 Die Mitglieder der Stiftungsorgane üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus, Sie haben Anspruch auf Ersatz der ihnen entstandenen notwendigen Auslagen. Für den Zeitaufwand kann das Kuratorium eine angemessene Entschädigung beschließen.

04 Die Stiftung kann (wissenschaftliche) Beiräte ernennen. Diese haben keine Organstellung. Die Ernennung erfolgt durch Beschluß des Vorstandes,

§ 14 | Satzungsänderung, Zusammenlegung und Aufhebung der Stiftung

04 Bei der Auflösung der Stiftung fällt das Vermögen der Stiftung an das Universitätsklinikum Freiburg, das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat, die dem Stiftungszweck gemäß § 2 möglichst nahe kommen.