Aktion Saubere Hände

Die bundesweite „Aktion Saubere Hände", die am 1.1.2008 startete, hatte sich zum Ziel gesetzt, die Händehygiene als einen Schwerpunkt für mehr Qualität und Sicherheit in der Patientenversorgung in deutschen Krankenhäusern zu verbessern. 250 Krankenhäuser beteiligten sich aktiv an dieser Kampagne, darunter auch das Universitätsklinikum Freiburg. Unter Koordination des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene wurde hier die Aktion unter dem Motto „Wir haben es in der Hand – Händehygiene wirkt!“ realisiert, finanziell gefördert von der Stiftung viamedica.

So wurde auf Initiative der Stiftung viamedica ein Daumenkino produziert, das den Ablauf einer korrekten Händedesinfektion darstellt und das großen Anklang bei den Besuchern des Aktionstages am 28.10.2010 fand.

 

Hintergrund

Denn Experten sind sich darüber einig, dass die sorgfältige Händedesinfektion die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung der Übertragung von Infektionserregern ist. In vielen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass durch eine verbesserte bzw. zuverlässigere Händedesinfektion das Auftreten von etwa 500.000 Krankenhausinfektionen - allein in Deutschland – um ca. 30% reduziert werden kann.

Krankenhausinfektionen haben eine große sozioökonomische Bedeutung. Im Durchschnitt sind ca. 3-5 % der Krankenhauspatienten von ihnen betroffen, in Risikobereichen wie Intensivstationen sind es bis zu 15-20 % der Patienten. Diese Infektionen führen zu zusätzlichem Leid der Patienten, zur längeren Liegezeiten im Krankenhaus und darüber hinaus zu erheblichen zusätzlichen Kosten.

Literatur

Hier können Sie den Abschlussbericht des Projektes "Händehygiene" herunterladen. 

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